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30.10.05

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Jeder, der seine Wagen gern veröffentlichen möchte, sollte sich  an ein paar Grundregeln halten. Diese sind als Ergänzung zu den Stefan Hums bereits veröffentlichten Richtlinien zu verstehen.

Abnahmebedingungen, die ohne Abstriche für alle Wagen gelten:

  1. Die Dreiecksanzahl bewegt sich in einem akzeptablen Rahmen. Als Richtwert können maximal 800 Dreiecke für aufwendige Wagen bzw. für aufwendige Ladegüter angesehen werden. In ihrer Darstellung nicht so aufwendige Wagen sollten deutlich unter 800 Dreiecke besitzen.

  2. Die Länge der ls-Datei passt zu der Längenangabe in der wag-Datei. (keine Längenzugabe)

  3. Pufferlänge (Abstand Pufferstirnfläche zu Wagenstirnfläche) beträgt 620mm bzw. in Ausnahmefällen z.B. für Wagen mit OLEO-Hydraulikpuffern 665mm.

  4. Es ist eine von unten angebrachte Deckplatte vorhanden. Diese ist notwendig, weil sonst bei unterschiedlich hoch verlegten Gleisen eine freie Sicht von unten durch den Wagen hindurch entsteht. Es geht hier aber nur um Wagen, die auch im Vorbild die freie Durchsicht verwehren.

  5. Es werden nur Wagen in den offiziellen Datenbestand übernommen, die ein konkretes Vorbild besitzen, und diesem hinsichtlich ihrer Abmaße, Lackierung und technischen Daten auch entsprechen.

  6. Benennung der Dateien entspricht den Richtlinien:

    1. Jeder Wagen bekommt den Eigentümer bzw. Einsteller vorangestellt. Danach folgt die genaue Bezeichnung des Wagens mit Gattung und Bauartnummer. Danach folgt die Farbe. Ein Beispiel: DB_Snps719_vr.

    2. Leere Wagen erhalten keinen Zusatz mehr wie "leer" oder "unbeladen". Der Grundzustand der Wagen ist unbeladen.

    3. Hingegen existiert beispielsweise der DB_Snps719_Holz. Bei Wagen, bei denen das Ladegut sichtbar ist und demzufolge auch verschiedenes Ladegut dargestellt werden kann, wird es auch konkret im Dateinamen mit auftauchen.

    4. Wagen, deren Ladegut nicht sichtbar ist, erhalten für den beladenen Zustand den Zusatz beladen.

    5. Wagen, die eine Handbremse, den meisten besser bekannt als Bremserbühne, besitzen, erhalten nach ihrer Gattungsbezeichnung ein kleines b.

    6. Existieren mehrere Farbvarianten von einer Lackierungsvariante (z.B. verschiedene Brauntöne), so sind sie als V1, V2, V3 usw. gekennzeichnet.

    7. Existieren im Vorbild Unterbauarten, die durch eine zusätzliche Zahl an der Bauartnummer gekennzeichnet sind (z.B. Eanos-x052 und Eanos-x052.1), so wird im Dateinamen ein "-1" ergänzt (Eanos-x052-1).

    8. Zusätzlich zu diesen Bestimmungen können im Einzelfall weitere Spezifikationen notwendig werden.

  7. Puffermittenhöhe liegt zwischen 940 und 1065mm (mit Toleranzen)

  8. Bremsgewichte, Masse, Geschwindigkeit, Bremscharakteristik plausibel

  9. Fahrzeughöhe und -breite plausibel

Wenn der Vorbildwagen bekannt ist, werden zusätzlich überprüft:

  1. die Länge über Puffer (LüP)

  2. Bremscharakteristik, Masse leer/beladen, Geschwindigkeiten leer/beladen, Bremsgewichte leer/beladen (sofern Bremsgewichte bekannt sind)

  3. Achsabstand bzw. Drehzapfenabstand mit Toleranzen

  4. Fahrzeughöhe und -breite (mit Toleranzen)

  5. Drehgestelle entsprechen denen des Vorbildwagens

Anmerkung: Alle Kriterien, die mit dem Zusatz "mit Toleranzen" oder "plausibel" versehen sind, müssen nicht unbedingt auf den Millimeter stimmen. Die Größenordnung sollte aber schon in etwa hinkommen, auch um einen stimmigen Gesamteindruck mit anderen Fahrzeugen zu erhalten.

Stand: 21.03.04